Leonie Beck – erfolgreiche Schwimmerin goes Medien

Heutzutage kommt kaum jemand an den Medien vorbei. Wir nutzen sie tagtäglich, ständig und überall. Um uns Zeit zu vertreiben, um uns mit anderen zu vernetzen, um uns über alles Mögliche zu informieren. Selbst Sportler müssen sich daher gut in den Medien positionieren. Leonie Beck ist eine von Ihnen. Wie es für sie ist, als Sportlerin in der Medienwelt zu stehen, hat sie uns in einem Interview verraten.

Wer Leonie Beck ist? Ein Würzburger Nachwuchsstar im deutschen Schwimmsport. Mit vier Jahren hat sie schwimmen gelernt, mit 14 Jahren ihre erste Goldmedaille gewonnen. Seitdem hat die mittlerweile 19-Jährige jedes Jahr zahlreiche Titel mit nach Hause gebracht, darunter auch den ersten Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Sie ist Mitglied der Nationalmannschaft und vertritt Deutschland bei internationalen Wettkämpfen.

Da ist es klar, dass sich auch immer mehr Medien für Leonie interessieren. So muss sie diesen von Zeit zu Zeit Rede und Antwort stehen. „Wenn Medien auf mich zukommen und ein Interview wollen, dann gebe ich ihnen eins“. Um ein solches Interview zu bekommen, warten Reporter auch gerne mal am Beckenrand. Dann heißt es: Raus aus dem Wasser, Kamera los und bestmöglich alle Fragen beantworten. Natürlich werden die Erfolge aller Schwimmer/innen des Vereins SV Würzburg 05 auch auf der eigenen Homepage sowie auf Facebook veröffentlicht. Aber auch Leonie hat ihre eigene Fanpage und postet dort vor allem, „wenn was Schönes/ Wichtiges stattgefunden hat bzw. ansteht“. Im Sommer 2016 durfte sie sogar an den Olympischen Spielen in Rio teilnehmen. „Ich habe in Rio zwei, drei Interviews per Telefon nach Deutschland gegeben. Aber in Rio selbst lag der Fokus der Medien dann eher auf den großen Stars wie z.B. Michael Phelps.“
Leonie selbst sieht den Medienrummel sehr positiv: „Ich freue mich, wenn ab und zu etwas über mich oder allgemein über den Schwimmsport in den Medien zu finden ist, da es doch eine sehr zeit- und kraftaufwendige Sportart ist und die wenigsten das wissen“. Die Medien sind sogar nützlich für sie, um besser im Sport zu werden. „Vor allem, um mir die Technik anzuschauen und zu sehen, wie ich es besser machen kann“. Das heißt kucken bei den großen Stars, wie die es machen und von ihnen lernen.

Nicht nur im Schwimmsport hat Leonie mit den Medien zu tun. Sie studiert sogar Medien, genauer gesagt Medienkommunikation an der Uni Würzburg und ist jetzt im dritten Semester. Bisher gefällt ihr an ihrem Studium am besten „die Vielfältigkeit der Fächer (z. B.: Medienpsychologie, -produktion, -systeme, etc.) und der Seminare, die begleitend zu den Vorlesungen stattfinden (z. B.: Entertainment, Musik und Medien, Konzeption und Vermarktung von Medienangeboten, Lernen mit neuen Medien etc.)“. Sie schätzt auch die Aktualität des Studiengangs: „Da wir uns im Zeitalter der Medien befinden, bietet ein Medienstudiengang gute Berufschancen“. Die Würzburger Medienlandschaft gefällt ihr gut. „Ich denke, in Würzburg hat man gute Chancen, Erfolg in den Medien zu haben, da man viele Möglichkeiten dazu hat“. Aber ob sie später lieber im Medienbereich arbeiten möchte, oder ihre sportliche Karriere weiter vorantreiben wird, weiß Leonie noch nicht genau. Am liebsten wäre ihr eine gute Mischung aus beidem.

Was schätzt ihr, wie viel Zeit Leonie täglich in ihr Training investiert? Vielleicht zwei Stunden oder drei? Falsch. Es sind sechs Stunden. Jeden Tag, neben dem Studium. Trotzdem hat sie für beides 100%-ige Motivation: „Nachdem mein Studiengang glücklicherweise nicht allzu viele Semesterwochenstunden hat, kann ich zu meinen ganz normalen Trainingszeiten fast immer trainieren. Somit habe ich fast keinen Ausfall im Training. Dadurch fällt aber auch viel Lernzeit weg, die ich mir dann noch besser aufteilen muss“. Trotz allem ist sie glücklich in den Medien, „da man sich auch mal von den anstrengenden Uni- und Sportstunden durch die Medien wie z. B. Facebook ablenken kann.“

Ihr nächstes großes, sportliches Ziel sind die Olympischen Spiele 2020. Wir drücken Leonie schon jetzt die Daumen, dass sie ihr Ziel erreicht!

Verfasserin: Irina Karle

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