„Speak up and go after it!“

Interview mit der amerikanischen Medienfrau Julie Notario

Hallo, Hola, Hello und Hi an alle unsere Leser! Für unseren heutigen Beitrag haben wir uns auf die gaaanz weite Reise nach Durham in North Carolina gemacht, um eine besondere junge Frau für euch zu interviewen, die für FierceMarkets arbeitet. Natürlich waren wir nicht persönlich da, aber interviewt haben wir sie trotzdem für euch. 😉

Habt ihr schon einmal von FierceMarkets gehört? Nein noch nicht!?! Dann solltet ihr euch aber wirklich schämen! Nein Spaß! FierceMarkets ist nämlich eine Digital Publishing Firma, die ihren Sitz in Washingon DC hat und News und Werbung für andere Firmen im Bereich Naturwissenschaft, Technologie, Telecom und Gesundheitswesen veröffentlichen, nicht aber für den Endverbraucher selbst. Man spricht hier von einer so genannten B2B, also Business-to-Business-Firma.

„The job market was pretty tough when I gratuated in 2005,…“

Julies Part in diesem Unternehmen ist der Verkauf von Werbung an Klienten und die Anwerbung neuer Klienten, die mit den Lesern in Kontakt treten möchten. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den anderen Teams ihrer Firma, wie z.B. den Journalistenteams, extrem wichtig, um zu einem gemeinsamen, produktiven Ergebnis zu kommen und die teilweise unrealistischen Erwartungen der Klienten so gut es geht zu verwirklichen.

Auch für sie, die die Arbeit im Bereich der Medien als dynamisch, schnelllebig und entwickelnd beschreibt, war es zunächst nicht leicht einen Platz in der Welt der Medien zu finden. Doch ihr Engagement im Bereich Publishing für ihre Universität, hat es ihr ermöglicht Erfahrungen zu sammeln, die ihr letztendlich die Möglichkeit gaben sich zu beweisen und ihr Ziel zu erreichen.

„We’ve faced increased competition as more and more of our competitors have gone mostly or all digital as well.“

Obwohl ihre Arbeit bei FierceMarkets schon immer hauptsächlich digital war, sind auch hier Veränderungen durch die zunehmende Digitalisierung zu spüren. Denn auch die Konkurrenz schläft nicht und arbeitet immer mehr und teilweise nur noch digital.

Falls ihr euch ein kleines bisschen mit Geografie auskennt, dann habt ihr vielleicht festgestellt, dass zwischen Washington DC und North Carolina eine Distanz von ca. 391 km liegt. Ja! Richtig kombiniert! Das ist ein kleines bisschen zu weit um täglich zu pendeln. Doch Julies flexible Arbeit ermöglicht es ihr von zu Hause aus zu arbeiten und so Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Also an Alle, die sich unsicher sind ob die Medienbranche mit Familie vereinbar ist: Ja! Es ist möglich!

„For example: I am in Life Science publishing, not in a big New York Ad Agency“

Julies Tipp für die neuen, jungen Anwerber der Medienbranche: Habt bei eurer Jobauswahl keine Angst ein Unternehmen in Erwägung zu ziehen, das nicht so glamourös, besonders, außergewöhnlich wirkt wie ein anderes! Sucht euch einen Betrieb in dem ihr euch beweisen könnt, Verantwortung übernehmen könnt, glücklich werden könnt! Häufig sind die glamourös wirkenden Jobs mit langen Arbeitszeiten, niedrigem Gehalt und kaum Aussicht auf Aufstiegsmöglichkeiten verbunden. Also geht den Weg, den ihr gehen wollt und nicht den, der vielleicht schön aussieht und sich gut anhört.

„I enjoy feeling like I am part of something new that´s being created every day.“

Bleibt nur noch die Frage: „Bist du glücklich in den Medien?“ Julie ist es. Sie genießt es, Teil von etwas Neuem zu sein, etwas, das sich von Tag zu Tag weiterentwickelt und verändert.

Verfasserin: Judith Stößel

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